Staufener Zeitreise Staufener Zeitreise
 


Menschen und Musik aus 1200 Jahren

 „Mal mir eine Märchenstadt…“ Mit der Erzählung von Hellmut Holthaus beginnen traditionell die STAdtGESchichten. Fortan präsentieren sich – aufgereiht im Zeitlauf der Jahrhunderte – die Mitspielerinnen und Mitspieler den zahlreichen Besuchern. Begleitet von Musik, Feuerschein und Lichterglanz (Komma weg) wächst so die Staufener Zeitentreppe immer weiter an. Welch ein fröhliches und beinahe schon historisches Eröffnungsspiel für die STAdtGESchichten 2012.

Freitag, 20:00 Uhr, Marktplatz
 


Trommelspiel

Unsere Gäste und Freunde spielen auf: Die Spitaltrommler aus Biberach, die Spielleute von Heidenspass, Arundo Donax, Spectaculatius und viele mehr! Tauchen Sie ein in diese vielfältigen Klänge und wundern Sie sich nicht, wenn manch ein Bettler für das muntere Spiel einen angemessen Obolus erbittet!

Freitag, ab 18:30, Innenstadt
 


 „Z’Nieni um Elfi“

 Mitmachen ist angesagt beim großen gemeinsamen Frühstück für jedermann ab de Elfi –und das im Freien und mitten auf der Straße. Was benötigt wird? Straßentaugliche Möbel, beliebig viele Mitesser, weiße Tischtücher, Teller und Tassen aus Omas Küchenschrank, Besteck zum Rühren, Schneiden, Löffeln und natürlich alles, was zu einem leckeren Frühstück auf den Tisch gehört –Dekoration inbegriffen! Musik und frische Luft liefern wir! Für Gäste hält dafür jeder Z‘Nieni um Elfi-Tisch einen extra Platz frei.

Samstag, 11:00-13:00, Kirchstrasse
 


Aufmarsch der Stadtwache / Wachablösung 

Begleitet von Trommelspiel marschiert die Stadtwache vom Kaplaneitörle zum Marktplatz. Dort erhält sie vom Stadtvogt die Order zur Bewachung der Stadt. Der Marktvogt verkündet die strengen Regeln für Marketender und Wirte. Die Stadtwache besetzt fortan den Bürgerturm, den Malefizturm und des „Baders Loch“.


Historischer Zug im Fackelschein 

Zu den faszinierenden Momenten der Staufener Zeitreise gehört auch in diesem Jahr der durch die Innenstadt ziehende, historische Zug im Fackelschein. Beginnend am Kaplaneitörle erstreckt sich der Umzugsweg entlang der ehemaligen Stadtmauer durchs Hinterstädtle, den Graben und danach die Hauptstraße aufwärts bis zur katholischen Kirche. Begleitet von Trommeln, Pfeifen, Fanfaren und vielen weiteren
Klängen werden die Akteure und Gäste der Staufener Zeitreise so einen besonders stimmungsvollen Einblick in die wechselhafte Geschichte der Fauststadt geben.
 


Buuregschwätz un Viecherei - Historischer Bauernhof 

Auf dem historischen Bauernhof erleben die Besucher hautnah Mägde und Knechte bei ihrem Tagwerk und können ihnen bei alten bäuerlichen Tätigkeiten über die Schulter schauen. Im Hof tummeln sich Hühner, Gänse, Enten und Schweine um einen Misthaufen. Pferde, Esel, Ziegen und Schafe prägen die rustikale Atmosphäre und geben Einblicke in das bäuerliche Leben, das bis Anfang des letzten Jahrhunderts der Alltag eines großen Teiles der Staufener Bevölkerung war.


Mittelalterlicher Schaukampf 

"Schedels schwarzer Haufen" zeigt in seinem großen Lager unter den Platanen, was es ausmacht, ein echter Rittersmann zu sein. Umgeben von Gesang, Tanz, Feuerstellen und dampfenden Töpfen kann es nämlich durchaus sein, dass schon die allerkleinste Unachtsamkeit zu einer heftigen Fehde führt, die mit allen Mitteln ausgetragen wird. Und Vorsicht ist geboten: Die Klingen der Schwerter sind
scharf und zeugen von manch hartem und unerbittlichem Gefecht.
 


Mittelalterliches Lagerleben 

Ritter, Landsknechte, Bauern und andere mittelalterlich gewandete Gäste schlagen auch in diesem Jahr auf verschiedenen Plätzen ihre Lager auf. Zu sehen und zu erleben sind beim Kochen, Waschen, Singen, Baden und bei allerlei anderen mittelalterlichen Künsten und Lebensweisen die Freie Ritterschaft Weisweil, Schedels schwarzer Haufen aus Bretten, das Oberwindemer Aufgebot, der Seehaufen e.V. aus Bermatingen, die Breisgauer Ritterschaft und Rattus Norvegicus aus Staufen.


Die Staufener Bierbrauer 

Die Braukunst gehörte einst sehr wohl in das Leben der Fauststadt. Um die Wende zum 20. Jahrhundert waren hier noch drei Brauereien tätig und vor etwas über 100 Jahren errichtete die Riegeler Brauerei ihre Ablage gegenüber dem Bahnhof. Begeben Sie sich gemeinsam mit den Staufener Bierbrauern in eine noch gar nicht so weit zurückliegende Vergangenheit. Mit der Unterstützung von Riegeler Landbier wird
so wie einst mit Eis gekühlt der Bürgerschaft und ihren Gästen der beliebte Gerstensaft allerorts feilgeboten.
 


Gaukelei, Musik und Zauberspiel 

Mal hier, mal da, stehen die beiden hochachtbaren Meister von
Gakodschori und unterhalten Groß und Klein mit ihren zauberhaften Tricks. Auf Straßen und Plätzen verzaubern mittelalterliche Melodien Jung und Alt und laden zum Mitsingen und Tanzen ein und wo gerade ein Plätzchen frei ist, erobert sich manch fahrendes Volk die Herzen im Sturm.


Die Staufener Nachtwächter

So war es einst: Weinstreicher und Sauschauer sorgten in den Tavernen für gute Ware und das Einhalten der Gewichtsmaße, die Weinsticher beschafften für den Stadtvogt das Weinumgeld und die Viertleut kämpfen allerorten für saubere Wege und Bäche. Der Nachtwächter versieht auch heute noch wie eh und je seinen Dienst! Nach Einbruch der Dunkelheit erklingt auch in diesem Jahr in den Stadtmauern das Nachtwächterlied und der Neunewächter schließt die Tore.


Traditionelles Bogenschießen bei den Staufener-Schlossberg-Schützen

Im frühen Mittelalter wurde mit Holzbögen verteidigt und gejagt -heute können Sie mit historischen Langbögen Ihre Treffsicherheit auf (leerzeichen fehlt) "wilde Schweine" und wehrlose Äpfel testen. (leerzeichen fehlt) Allein, oder im Wettstreit mit Ihren Kindern zeigt sich, wer beim "Tell - Schuss" das bessere Auge und die ruhigere Hand hat.